Erste Party Nacht in Melbourne-City

So,

Samstag vor knapp 2 Wochen haben wir uns auf den Weg gemacht um zu schauen was hier so alles geht. Auf dem Weg dahin haben wir einen etwas anderen Strassenmusiker entdeckt.

Aber seht selbst:

Strange streetmusician

Strange streetmusician

Ein hier ein Ausschnitt von dem was der Spacecowboy da an Musik produziert hat:

Naja, auf jeden Fall hatten wir genug Zeit uns seinen Space-Kram reinzuziehen, da wir viel zu früh da waren.
Ich glaube wir waren so gegen 20Uhr in der Innenstadt und natürlich hatte noch keine Disco oder Club oder Bar auf.
Am Freitag bzw. unter der Woche ist das hier anders. Da gehen die Leute üblicherweise zum After-Work-Drinking. Also direkt nach der Arbeit in die Stadt und ein Bierchen geniessen. Dann ist auch um 7:00 pm alles voll.

Wir haben von dem Freund von Jenny, Jason, ein Kartenset bekommen, wo nahezu jede Bar beschrieben ist. Da hatten wir uns 5 rausgesucht die wir abklappern wollten. Die erste hatte zwar schon auf, jedoch war das absolut nicht unsere Altersklasse.

Also sind wir durch die Stadt geeiert, auf der Suche nach Party ;)

Nachdem wir vor mehreren geschlossenen Türen standen und bei McDonalds essen waren um uns die Zeit zu vertreiben hat der erste Schuppen endlich aufgemacht. Leider war in der “Chaise Lounge” noch gar nix los und wir waren die ersten und einzigen. Dazu kommt, dass es hier in Australien  k e i n e Jackenabgabe in den Clubs gibt. Also standen wir da als einzige “Kack-Noobs” mit Jacken rum.

Ich dann natürlich erstmal n schönes Bier gekostet. Waren ja bloß 8$ ;)
Langsam wurde es ein wenig voller… worauf ich mir dann ein weiteres 8$-Japan-Bier bestellt haben. “Kiri”, so der Name, ist ein absolut fürchterliches Bier. Probiert auf keinen Fall japanisches Bier, die Jungs haben einfach keine Ahnung davon.

Nach ca. 1 Stunde wollten wir in den nächsten Club, diesmal standen auch schon Türsteher davor, die uns gesagt haben es sei ein DJ aus Berlin da und dass es 30$ eintritt kosten würde. Genau, 30$ für so einen blöden Techno-Spinner.

Zur gleichen Zeit haben uns dann 2 Muddis angelabert, also die waren echt schon locker 45^^, ob wir wüssten wie der Club “Long Room” sei. Zufällig stande der Laden auch auf unserer Liste. Fathi natürlich gleich: “Lasst uns zusammen gehen”. Ich hab mir nur gedacht, <<Ohh nee, jetzt laufen wir hier mit so alten muddis durch die Gegend>> Letzten Endes hat es sich ausgezahlt das wir mit den beiden Frauen den Club betreten haben, denn Türsteher haben uns von Kopf bis Fuß gemustert. Sogar auf die Schuhe haben die Affen uns geguckt. Und ohne die beiden Frauen wären wir definitiv nicht rein gekommen. Der Club war zwar nobler, jedoch war das Bier billiger dort. Nur noch 4,70$.

Hier nochmal ein Bild.. das wirklich alles sagt ;)

Die eine älter, als die andere. Aber ohne die, wären wir draußen geblieben.

Die eine älter, als die andere. Aber ohne die, wären wir draußen geblieben.

Alle 3 zusammen

Alle 3 zusammen

Danach haben wir noch einen richtig geilen “abgefuckten” Rock-Shuppen gefunden. “Ding-Dong-Lounge”. Da lohnt es sich echt hinzugehen, wenn man so wie ich, was für die etwas härtere Musik übrig hat.
An dem Abend war zwar OIdies-Night, aber ich habe ein wenig mit dem DJ gequatscht und er sagte mir, dass manchmal auch härterer Shit gespielt wird. Der war geil, weil das Bier nur 2,70$ gekostet hat und einigermaßen süffig war. Abgefuckt war er deshalb, weil auch der Boden und die Tische “süffig” waren. Genauso wie die Toiletten. Aber billiges Bier und gute Musik, was will man mehr.
Komischerweise wirken wir dort wie Geister, aber irgendwie hat das was:

Buuuhhhh

Buuuhhhh

Dann hatten wir noch den Sonntag zum Chillen und am Montag gings dann früh los nach Lorne.

Aber das wird ein eigener Eintrag der auch etwas länger wird. Schliesslich ging der Trip 3 Tage und da war ma echt halli-galli.

Seid gespannt…..

Dan

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